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Die Pflege im Fachkrankenhaus
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Die Pflege im Fachkrankenhaus
Psychosomatische Pflege Pflege in der Psychosomatik geht weit über das hinaus, was man normalerweise mit dem Begriff Pflege verbindet. Hilfestellungen und Unterstützung bei körperlichen Erkrankungen und Gebrechen machen eher den kleineren Teil der täglichen Arbeit aus.
Das Kernstück der pflegespezifischen Angebote ist die Bezugspflege, welche die kontinuierliche Arbeit in und an der Beziehung in den Mittelpunkt stellt. Die klare und eindeutige Zuordnung zu einer für die Dauer des Aufenthaltes gleich bleibenden Bezugsperson sowie transparente Vertretungsregelungen unterstützen den Halt gebenden Rahmen.
Wir orientieren unser Handeln am jeweiligen Patienten und seinen individuellen Fähigkeiten, Problemen und Wünschen. Zusammen mit ihm erstellen wir einen Pflegeplan. Darin wird festgehalten, welche Hilfen der Patient vom Pflegepersonal erhält und welche Verrichtungen er selbst übernehmen oder lernen kann. Dadurch wird eine weitgehende Selbstständigkeit angestrebt. Feste Strukturen im organisatorischen Ablauf durch vorgegebene Sprechzeiten und persönliche Terminabsprachen ermöglichen mehr Raum in der Beziehung zwischen Patienten und Pflegekräften.
Die Bezugspflegekraft führt regelmäßige Kontaktgespräche, in denen Patienten über ihr Befinden sprechen können, in denen aber auch für organisatorische Fragen Platz ist. Das Erkennen von Problemen (wie z.B. Ängste, Schmerzen, Spannungszustände, unregelmäßige Medikamenteneinnahme) und unterstützendes pflegerisches Handeln im Rahmen des vereinbarten Behandlungsziels bestimmen den Alltag der Bezugspflege.
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